E-Mail Marketing

Teilen

Share on facebook
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
E-Mail Marketing | Lesezeit 23 Minuten
E-Mail-Marketing-Onlinemarketing-und-Neukundengewinnung-www.Neukundenheld.de_

Ich werde oft gefragt, warum E-Mailadressen einzusammeln Sinn machen soll, wenn man doch selber nicht gerne zugespamt wird.

Die Antwort ist einfach:

Sind Sie an einem Thema besonders interessiert und haben beispielsweise einen Newsletter abonniert und der Webseitenbetreiber versendet regelmĂ€ĂŸig, ausschließlich Themenrelevante Inhalte, News oder interessante Angebote, Gutscheine oder Geschenke, so profitieren Sie von den Informationen und empfinden es nicht als lĂ€stig. Das sollten Sie als Anreiz nehmen, es genauso zu machen, damit Ihre potenziellen Kunden einen Grund haben, Ihnen ihre Email-Adresse zu geben


Es kommt auf den Absender drauf an, wie er mit seinem Newsletter oder Werbemail umgeht, bzw. was er daraus macht.
SĂ€tze in der Betreffzeile wie „DAS MUSST DU SEHEN“ oder „Unglaublich, was diese 7 Geheimnisse mit dir machen“ sorgen zwar fĂŒr hohe Öffnungsraten, gleichzeitig aber auch fĂŒr EnttĂ€uschung, denn eine E-Mail mit so einem Aufreißer, hĂ€lt fĂŒr gewöhnlich nicht das, was sie verspricht.


Kommen wir zum Punkt: Warum E-Mails versenden?

  • E-Mails sind eine sehr direkte Form der Kommunikation und können hervorragend dafĂŒr genutzt werden, um in Kontakt mit seinen Kunden zu sein. Ich habe in den letzten Jahren viele Listen mit vielen tausend Abonnenten aufbauen können und kann jedes Mal wieder davon profitieren.
  • Durch das stĂ€ndige „In Kontakt bleiben“, vergessen Ihre Kunden Sie und Ihr Unternehmen nicht, erst recht nicht, wenn Sie regelmĂ€ĂŸig themenrelevante und informative Inhalte versenden.

Sobald Sie ein neues Angebot entwickelt oder eine neue Dienstleistung entwickelt haben, so senden Sie einfach eine E-Mail-Kampagne los, um ebendies zu promoten!

Ja, mittlerweile gibt es Messengerbots, Whatsapp und andere Methoden, doch Emails, auch bezĂŒglich des Marketings, Newsletter usw. sind noch lange nicht tot. Ganz im Gegenteil.

Doch kommen wir auch zur Wahrheit:
Die meisten Menschen, inklusive mir, sind von Spam richtig genervt. Doch ich rede hier von unseriösen E-Mails, welche den Absender oder das Datum fĂ€lschen, sinnfreien oder schlimmer noch gefĂ€hrlichen Inhalt in Form von “Pishing” versenden.

Doch habe ich erst einmal den Newsletter von einer Webseite, einem Coach oder Blog abonniert, so ist dies ja Inhalt, welcher mich explizit interessiert und fĂŒhle mich deswegen keinesfalls belĂ€stigt.

  • Jedoch haben viele Webseitenbetreiber noch immer nicht verstanden, dass ein Newsletter IMMER einen Mehrwert haben muss!

Es reicht nicht einfach nur ein paar Zeilen, mit „Kommen Sie vorbei, tolle Angebote warten auf Sie“ zu schreiben!

Ein kleiner Bericht ĂŒber den Nachbarshund von einer Betreiberin eines Onlineshops interessiert mich genauso wenig, wie das neue Equipment eines ZigarrenhĂ€ndlers.
Ich möchte Mehrwert haben, deswegen habe ich mich selber dazu verpflichtet nur dann einen Newsletter zu versenden, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe und Mehrwert bieten kann.

Genau das Gleiche sollten Sie auch tun! Fragen Sie sich: was wollen Sie mit Ihren Emails bezwecken?
Verkaufen-> das ist klar-> doch das ist nicht das, was das bloße Versenden einer Email kann
 dazu komme ich noch.

Wenn ich von Mehrwert spreche, meine ich tatsÀchlich einen gewissen WERT in jeder Email- und genau da hapert es bei 90% aller Email-Versender.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht- und wenn Sie sich im Internet mal so umschauen, haben viele andere Menschen die gleiche Erfahrung gemacht, dass eine Email pro Woche in den allermeisten FÀllen, absolut ausreicht.

Ich rede hier nicht von einer 1Mio starken Abonnentenzahl und krassen Hardcorefans und einem ganzen Redaktionsteam, welches jeden Tag, megageile Informationen raushauen kann, sondern von normalen Unternehmen, die noch keine große Fanbase aufgebaut hat, vielleicht nur ganz normale Kunden hat und wo Sie kein Redaktionsteam oder Freiberufler engagieren können, um eine Kampagne nach der Anderen zu starten.

Niemand und auch ich kann Ihnen nicht sagen, wie viele Emails pro Woche oder Monat optimal sind. Es gilt zu testen, wie oft Ihre Emails geöffnet und angeklickt oder auch gelöscht werden.

Ist Email Marketing besser als andere Methoden?

Wie zum Beispiel:

  • Facebookseite
  • Messenger Marketing
  • Googel Ads

oder die ganzen anderen Möglichkeiten?

Ein paar Antworten:

  • SMS haben nachweislich die allerhöchste Öffnungsrate mit ca. 99%, gleich dahinter kommen Nachrichten von Facebook oder WhatsApp- welche insbesondere mit den Bots, also automatisierten Fragen und Antworten eine Öffnungsrate von ĂŒber 80% haben.
    SelbstverstÀndlich variieren diese Prozentzahlen nach QualitÀt der Nachricht, des Absenders und der Branche, wir gehen hier also vom allgemeinen Durchschnitt aus!
  • Auf das Anklicken potenzieller Kunden, auf Ihre Anzeigen ĂŒber Adwords, Facebook Werbanzeigen oder anderen Möglichkeiten- darauf können Sie sich nicht verlassen.


Und Emails?

Die haben im guten Falle eine Öffnungsrate von ca. 24%. Das bedeutet „im guten Fall“, öffnen gerade einmal 24 von 100 EmpfĂ€ngern Ihre E-Mail.
Gehen Sie dann davon aus, dass von den 24% gerade einmal 3-7% der EmpfÀnger irgendeinen Link anklicken
.

Im Klartext:
Von 100 Menschen, welche Ihre Nachrichten erhalten, klicken gerade einmal 1-2 Menschen auf den in der Nachricht enthaltenen Link

Ganz schön schwach oder?

  • Bei einer SMS haben Sie eine Öffnungsrate von 99% und einer (CTR) eine Klickrate auf den Link von 20%
    Bedeutet: 19,8 Menschen klicken auf Ihren Link.

Dazu kommt noch, dass Sie bei jeder Nachrichtenform, ob Email, Messenger oder SMS davon ausgehen können, das 1-2% das Abonnement beenden, also auf „Newsletter abbestellen“ klicken
.

Nicht gerade sehr ermutigend


Ist Email Marketing deswegen tot?

Nein, natĂŒrlich nicht, denn wenn jemand die Email seines Fitnessstudios abonniert und dieses regelmĂ€ĂŸig tolle Angebote oder nĂŒtzliche Informationen sendet, dann kann es schon vorkommen, dass die Klickrate innerhalb der Email bei 90% liegt.

Ein weiterer Vorteil ist: Eine Email oder auch Telefonnummer Àndert sich nicht so schnell und:
Sie gehört Ihnen praktisch- oder zumindest die Möglichkeit die Emails zu benutzen.

Facebook ist sein eigenes Universum und ich habe es erlebt, dass Unternehmer ihre Kunden ausschließlich ĂŒber den Marketplace akquiriert hatten und damit gutes Geld verdienten, doch Facebook plötzlich alle Marketplace-Anzeigen von dem Unternehmer perrt hatte. So kam dieses Unternehmen von 2-3 neuen Kunden pro Tag, auf Null und waren völlig aufgeschmissen.

  • Auch kann Facebook oder YouTube oder was fĂŒr ein Medium Sie auch immer nutzen von heute auf Morgen die Nutzungsbedingung Ă€ndern und Sie dĂŒrfen oder können es nicht mehr nutzen


Bei allen anderen sozialen Netzwerken genauso:
Sie sind immer von anderen abhÀngig! Doch wenn Sie erst einmal eine Email haben, dann kann Ihnen die keiner wegnehmen und niemand verbieten, etwas an die Person zu senden!

Ja, Messenger Marketing auf Facebook ist momentan ein Riesending und bringt unheimlich viel und den Trend sollten Sie nicht verpassen, dennoch sollten Sie immer daran denken:
Sich immer „absolut“ an die Nutzungsbedingung zu halten und daran denken, die Emailadressen Ihrer Kunden einzusammeln!

​

Was ist eine Kampagne?

​Können Sie sich vorstellen, Emails zu schreiben, welche nicht nur auf einen neuen Blogbeitrag hinweisen oder ein Angebot bewerben, sondern vielleicht sogar eine richtige Geschichte erzĂ€hlen?

  • Wie wĂ€re es mit einer Art „Kampagne“, eine Story fĂŒr die nĂ€chsten 5 Emails (angenommen Sie versenden einmal pro Woche)?
  • Eine Sequenz aus mehren Emails. Welche mit gewissem Abstand gesendet werden.

Eine Kampagne besteht nicht nur aus einer einzigen E-Mail, insbesondere, wenn man tatsÀchlich etwas verkaufen möchte.

  • Es gibt dafĂŒr Anbieter im Internet, wo Sie sehr einfach eine Kampagne erstellen können und dies völlig automatisiert!
  • So können E-mails völlig automatisiert versenden und zwar so, dass z.B. diejenigen, welche Ihre Emails noch nicht geöffnet haben, diese immer wieder erhalten.
  • Sie können Emails an potenzielle Kunden versenden, welche in Ihrem Onlineshop bis zum Warenkorb gekommen sind, aber doch nicht gekauft haben. Eine Art Erinnerungsmail.
    In Fachsprache „Cart Abandon Mail“.

Es gibt so viele Möglichkeiten, nicht nur in Kontakt mit Ihren Kunden, potenziellen Kunden, oder Lesern zu bleiben, dass es strÀflich wÀre, dies zu vernachlÀssigen!

​

​​Wie versenden Sie Emails?

Es gibt Unternehmen, welche sich darauf spezialisiert haben, Emails zu versenden.

Sie können tolle Vorlagen erstellen, und automatisierte Kampagnen einrichten und das alles fĂŒr sehr kleines Geld.

  • Einer der bekanntesten Unternehmen ist Mailchimp, doch die Funktionen anderer Anbieter unterscheiden sich marginal. Sie können sich bei allen möglichen Anbietern anmelden und herumprobieren, bis Sie den fĂŒr sich perfekten Kandidaten herausgefunden haben.
  • Mithilfe einer WordPress-Erweiterung, also Plugin von dem Anbieter Mailchimp, können Sie Formulare, Buttons und Links, sowie ganze Landingpages in Ihre WordPress-Webseite einbauen.

Ein Vorteil bei der Zusammenarbeit mit einem E-Mail-Anbieter ist folgender:

  • Jede E-Mail, welche Sie in Zukunft einsammeln, wird in eine von Ihnen benannte Liste gefĂŒllt. Sobald Sie E-Mail-Adressen in dieser Liste haben (oder auch vorher), können Sie Kampagnen einrichten.
  • Eine Kampagne ist nichts anderes wie eine (automatisierte) von Ihnen voreingestellte Abfolge von E-mails, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt oder bei einem voreingestellten Ereignis automatisch versendet werden.
  • Sie haben dabei jederzeit Einsicht in sehr umfangreiche Statistiken, welche Ihnen zeigen, wie viel E-Mails von den Abonnenten geöffnet worden, ob die E-Mail ĂŒberhaupt angekommen ist und ob durch einen Linkklick der Abonnent auf Ihre Webseite gelangt ist.
  • Sobald Sie Nutzer mithilfe einer E-Mail auf Ihre Webseite gebracht haben, gibt es auch dort umfangreiche Methoden das Surfverhalten des Besuchers zu messen.

ES HÖRT SICH GERADE KOMPLIZIERTER AN, ALS ES IST
 🙂

Mithilfe von den unten aufgelisteten Diensten können Sie außerdem genau feststellen “Wie viele meiner Leser haben die E-Mail ĂŒberhaupt gesehen?” “Wer hat einen Link auf meiner Website angeklickt oder gar einen Kauf getĂ€tigt?” uvm.

Kleiner Hinweis:
In Deutschland dĂŒrfen Sie nur das sogenannte Double-Opt-In-Verfahren nutzen. Das bedeutet, der Newsletter-Abonnent muss dem Erhalt des Newsletters explizit zustimmen. Ansonsten könnten Sie in rechtliche Schwierigkeiten geraten.

Sie können das Formular mithilfe eines Plugins fĂŒr WordPress oder mit einem HTML-Code auf Ihrer Website einbauen. Eine meiner Empfehlungen ist folgendes Tool: www.cleverreach.de oder www.mailchimp.com.

Damit können Sie nicht nur ein individuelles und rechtssicheres Formular erstellen, sondern auch E-Mail Adressen zum Versenden einpflegen. Viele E-Mail-Vorlagen, die Sie bearbeiten können, stehen zur VerfĂŒgung und können fĂŒr Ihr E-Mail-Marketing genutzt werden.

Gute Anbieter sind:

‱          www.rapidmail.de

‱          www.newsletter2go.de

‱          www.mailchimp.com

‱          www.mailerlite.com

​

Tipps fĂŒr Ihren Newsletter

Tipp 1.

  • Obwohl Sie an Ihre interessierte Zielgruppe senden, kann eine unĂŒberlegte Betreffzeile ĂŒber das Öffnen, Ignorieren oder gar löschen der E-Mail entscheiden.
  • Aussagen in der Betreffzeile wie: „Newsletter 10. Oktober 2022“, „G.R.A.T.I.S“ oder „RE, was ich dir noch sagen wollte“ landen sofort im Spam-Ordner und die nĂ€chsten E-Mails von Ihnen vielleicht auch.

Denn mittlerweile erkennen E-Mail-Programme oder die Dienstleister solche AufhĂ€nger sehr gut. Außerdem kann es sein, dass der Server, von dem Ihr Newsletter versendet wird, noch nicht als vertrauenswĂŒrdig angesehen wird, und daher sĂ€mtliche Mails von Ihnen bei Ihren EmpfĂ€ngern in den Spam-Ordner versendet wird!

Tipp 2.

  • Aus der Adresszeile sollte immer direkt hervorgehen, wer der Absender ist.

Sie mĂŒssen sich nicht schĂ€men, dass Sie einen Newsletter versenden- die Leute haben sich doch freiwillig eingetragen!
ErwĂ€hnen Sie also ruhig Ihren Namen 🙂

Tipp 3.

  • Auch Newsletter benötigen ein Impressum mit Kontaktdaten sowie eine Abmeldemöglichkeit. Gestalten Sie die Abmeldemöglichkeit so einfach wie nur möglich! Die Anbieter, welche ich oben aufzĂ€hle, haben diese Funktion schon integriert.
  • Sobald jemand in einer E-Mail auf den Abmeldelink klickt, sollte er innerhalb von nur einem Klick bereits aus der Liste entfernt worden sein. Nicht jedes “Newsletter-System” bietet so etwas an, doch bitte zwingen Sie die Menschen nicht noch zu einer Umfrage, WARUM sie sich abmelden wollen, usw.

Ich sehe es insbesondere bei großen Unternehmen immer wieder (und kleinere kopieren den MĂŒll): Man muss eine Umfrage oder mindestens einen Button ausfĂŒllen oder gar einen kleinen Text mit einer BegrĂŒndung schreiben oder sogar nochmal seine Email-Adresse eingeben
 Was fĂŒr eine Katastrophe! ICH WILL DOCH NUR DEN NEWSLETTER ABBESTELLEN! Er nervt mich doch sowieso schon aus irgendeinem bestimmten Grund- jetzt werde ich noch mehr genervt?

Ja, ich verstehe, dass diese Informationen, welche von den Abbestellen der Newsletter “erzwingen” werden, sehr wertvoll sind, damit man seinen Service verbessern kann, doch lieber sollte sich eine Marketingabteilung ĂŒber eine bessere QualitĂ€t des Newsletters oder den Inhalt Gedanken machen, anstatt sich auf Statistiken und Informationen zu stĂŒrzen, welche sich selbst kannibalisieren, und ohne die richtige Interpretation keinen Sinn ergeben!

Tipp 4.

  • Sehr allgemein, aber wird trotzdem oft nicht beachtet:
    Versenden Sie Ihren Newsletter regelmĂ€ĂŸig, um Ihre Leser bei der Stange zu halten.

Tipp 5.

  • Vermeiden Sie plumpe Anmachen und Werbebotschaften, unleserliche Schriftarten und wahllos eingefĂŒgte Grafiken! Strukturieren Sie den Text und lassen Sie gelegentlich einen Absatz frei, das erhöht die Lesefreundlichkeit.
  • Verzichten Sie komplett auf Grafiken. Lieber verweisen Sie mit einem Link auf Ihre Website, wo man sich die Grafik anschauen kann.

Tipp 6.

  • Kommen Sie schnell zum Punkt bzw. sparen Sie sich ĂŒberflĂŒssige Texte. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, nicht gehört zu werden, da sich der Leser gelangweilt fĂŒhlt und wegklickt.
  • Achten Sie auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik.

Tipp 7.

  • Personalisieren und automatisieren Sie;
    Es gibt Tools, welche Ihnen automatisch fĂŒr jeden Newsletter die korrekte Ansprache und den vollstĂ€ndigen Namen in den Text einfĂŒgen.

Sollten Sie diese Hilfen nicht verwenden, dann senden Sie die E-Mails einzeln! Nichts wirkt besser auf Ihre potenziellen Kunden, wenn Sie mit korrektem Namen angesprochen werden.

Tipp 8.

  • Liefern Sie immer Mehrwert -Geben Sie Zusatzmaterial mit! In Form von Gutscheinen, Angeboten. Links zu weiteren interessanten Informationen. Usw.

Tipp 9.

  • Fordern Sie immer zum Besuchen Ihrer Website, Ihres YouTube-Kanals oder Ihrer Profile auf sozialen Netzwerken auf.

Tipp10.

  • Ihre Newsletter-Email-Adresse sollte niemals ein „noreply“ sein.

Tipp 11.

  • Richten Sie auf Ihrer Webseite fĂŒr Ihre Kunden nur eine einzige Email ein, damit egal, was fĂŒr ein Anliegen Ihre Kunden haben, sie sofort wissen oder herausfinden können, wie sie Sie per Email erreichen.


Das ist zu beachten

Vorgehensweise

E-Mails mit einem Satz in der Betreffzeile a la “DAS IST DER HAMMER, DAS MUSST DU SEHEN” werden sofort gelöscht oder automatisch in den Spam Ordner verschoben. – oder lesen SIE solche Emails?
Ja, vielleicht einmal und nicht wieder, denn der Mehrwert bei solchen Emails hĂ€lt sich bekanntermaßen in Grenzen!

Doch auch generell wird nicht jede E-Mail von Ihnen gelesen werden – oder lesen Sie jede E-Mail, die Sie erhalten?

Mithilfe der genannten Tools können Sie genau feststellen, wie viele Menschen Ihre E-Mail geöffnet, abbestellt oder sogar auf irgendeinen Link geklickt haben. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr vielfÀltig und Sie sollten sich mindestens ein paar Stunden intensiv damit auseinandersetzen.

Im E-Mail-Marketing gibt es eine Art Faustregel (getestet und durch viele Millionen Versuche bestĂ€tigt), die besagt, dass Sie mindestens 5 Mal eine E-Mail versenden mĂŒssen, bis der Kunde kauft, abhĂ€ngig von der korrekten Zielgruppe, dem Produkt, usw.

Damit will ich nur sagen:

Versenden Sie ruhig einmal in der Woche eine E-Mail und wiederholen Sie immer wieder die gleiche Email- und das mit allen EmpfÀngern, die Ihre E-Mail nicht geöffnet haben.

Sie nerven ja nicht, die EmpfĂ€nger erhalten zwar die gleiche Email- doch da Sie sie ja nicht geöffnet haben (dafĂŒr gibt es 1Mio GrĂŒnde) Dies können Sie bei den Tools, wie Mailchimp, völlig automatisiert einstellen.

Fortgeschrittenes E-Mail-Marketing

Im Laufe der Zeit werden Sie viele Besucher auf Ihren sozialen Netzwerken, Ihrer Website und jede Menge Newsletter-Abonnenten gewinnen können.

Jetzt liegt es an Ihnen, herauszufinden, welche Fans am meisten auf Ihre Maßnahmen reagieren.

– Wie oft likt jemand Ihre Posts oder schreibt einen Kommentar in Ihren Blog?
– Wer hat Ihre Nachrichten weiterverbreitet oder positive Rezensionen verfasst, wer antwortet darauf, usw.

Finden Sie unter diesen (hoffentlich) zahlreichen Personen genau solche Menschen und personalisieren Sie jede einzelne E-Mail; nicht nur mit der korrekten Ansprache oder dem Namen. Verwenden Sie SĂ€tze, wie „Ich sah bereits deinen Kommentar zu meinem letzten Beitrag“ oder Ă€hnliches, was zu der Person passt. Es muss ja kein 5.000 Wörter „Redeschwall“ sein.

  • Lassen Sie sich nicht von der vielen Arbeit verschrecken, z.B. 1.000 personalisierte E-Mail zu verfassen; holen Sie alles und jedes aus Ihrer Trickkiste heraus!
  • Tausend E-Mails, fĂŒr 1.000 potenzielle VerkĂ€ufe?
    Klingt fĂŒr mich verlockend und ich wĂŒrde mich sofort an die Arbeit machen. Außerdem können Sie in Ihre E-Mail „Social Media-Buttons“ einbauen, damit Ihre Leser die E-Mail liken, teilen oder per E-Mail weiterversenden können.

​

Ihnen gefÀllt das Ganze nicht?

E-Mail Adressen sammeln und den Leuten E-Mails senden, ist fĂŒr viele Menschen ein Graus!

Das verstehe ich und mir ging es frĂŒher genauso.

Doch Fakt ist: E-Mails sind immer noch eines der allerwichtigsten Verkaufswerkzeuge. Mit einer E- Mail-Liste von nur 1000 Adressen und ansprechend versendeten Nachrichten mit wertvollem Inhalt “mit Mehrwert”, Angeboten, Gutscheinen, etc. können Sie irgendwann selbst errechnen, wie viele von diesen 1000 Abonnenten tatsĂ€chlich etwas kaufen!

Je grĂ¶ĂŸer die Liste, desto besser!

  • SchĂ€men Sie sich nicht, Emails zu versenden! Sie senden doch schließlich keine Spamwerbung fĂŒr Viagrapillen, den X-ten Gutschein fĂŒr eine Reise zum Mond oder versenden Phishingmails mit der Absicht jemandem seinen PC zu verseuchen!
  • Ihre Abonnenten sind interessierte Leser, welche E-Mails von Ihnen gerne lesen werden (Mehrwert vorausgesetzt natĂŒrlich).
  • Jemandem gefĂ€llt nicht, dass er Werbung von Ihnen erhĂ€lt? Wunderbar, dann kann er sich jederzeit aus der Liste wieder austragen. Das bedeutet ja nicht, dass diese Person dann kein Fan mehr von Ihnen ist.

Fazit

E-Mail-Marketing ist zwar auch nicht gerade ein kleines Thema :), aber ein weiteres Mittel in Ihrem Arsenal, welches Sie auf keinen Fall vergessen dĂŒrfen!

9 TIPPS FÜR IHREN NÄCHSTEN NEWSLETTER

  1. Welche Neuigkeiten gibt es, rund um Sie als Person oder Ihrem Unternehmen?
  2. Gibt es interessante (oder neue) Fakten, Daten oder andere Informationen?
    Z.B. Statistiken oder Untersuchungen?
  3. Zeigen Sie Ihren Fans, dass es wieder ein paar Bewertungen gegeben hat, Sie unheimlich stolz,
    glĂŒcklich und sehr dankbar darĂŒber sind.
    Tipp: Frage aktiv nach einer Bewertung bei z.B. Facebook oder Ihrer Webseite, falls noch nicht
    geschehen!
  4. Veröffentlichen Sie ein Interview von sich und stellen es ausschließlich den Lesern Ihres
    Newsletters zur VerfĂŒgung.
  5. ErzÀhlen Sie ein wenig von sich.
  6. Lassen Sie Merchandisingprodukte produzieren und veranstalten Sie ein kleines Gewinnspiel:
    Jeder Abonnent, welcher auf diese E-Mail antwortet, erhÀlt einen kleinen Preis (oder ist automatisch
    Teilnehmer beim Gewinnspiel).
  7. Es ist ein Feiertag oder Ferien stehen an?
    Schreiben Sie GrĂŒĂŸe, GlĂŒckwĂŒnsche und fragen aktiv Ihre Fans, was diese in den Ferien machen.
    Antworten Sie auf jede einzelne Mail, welche zurĂŒckkommt!
  8. NatĂŒrlich können Sie auch einfach nur Angebote versenden, je nachdem was fĂŒr ein Unternehmen
    Sie sind oder in welcher Branche Sie tĂ€tig sind, und was fĂŒr E-Mail-Listen Sie haben.
  9. Doch ganz wichtig:
    Verschließen Sie sich nicht dem Email Marketing- egal, ob Sie nun die E-mail-Adressen in Ihrem
    LadengeschĂ€ft einsammeln oder ĂŒber Ihre Webseite.

Email Marketing ist auch Bestandskundenmarketing und kann sehr gut dazu beitragen, den Kontakt mit Ihren Kunden zu erhalten.
Merke: Email Adressen gehören Ihnen!

Sven Kudszus

Sven Kudszus

Marketingprofi, Autor, GlĂŒckskind. Motto: "Du brauchst nur einen Tag".

Über uns

Neukundengewinnung, Umsatzsteigerung & Mitarbeitergewinnung ist unser GeschÀft!

Letzte BeitrÀge

Mein erstes Verkaufsvideo

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden

Jeden Monat neue Infos? Abonniere meinen Newsletter- mehr als 1000 Abonnenten sind schon dabei!